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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Aktuelles zu CliC
Gast
Beiträge:

15.09.2010 10:15
RE: Gefahrgutunfall am10.09.2010 Zitat · antworten

Moin alle zusammen,erst einmal vielen dank für die lieben Genesungswünsche. Eine kurze Schilderung wie es passiert ist. Ich habe letzte Woche Montag meinen Winterjob bei der Shell in Hamburg angefangen. Mein Aufgabenbereich sieht die Versorgung der Shelltankstellen mit Kraftstoffen vor. Am Freitag Abend bin ich mit mein Tankwagen voll Beladen von Hamburg in richtung Ratekau unterwegs. Als ich in das Gewerbegebiet Zeissstrasse einbog,sah ich im Rechten Aussenspiegel eine Flamme an der Vorderachse des Anhängers. Ich hielt sofort an,ging in richtung des Anhängers,und bemerkte ein Feuer, welches aus der rechten Bremstrommel loderte,und in richtung der Vollbeladenen Tanks aufschlug. Sofort setzte ich den Notruf mit dem Hinweis ab, dass es sich um ein Vollbeladenen Tankwagen handelt.Nun begann ich mit dem Löschen des Brandherdes.Meine Angst,dass Ding könnte gleich in die Luft fliegen war schon sehr gross. Nur unmittelbar neben dem Tankwagen befanden sich einige Wohnhäuser und ich dachte nur,wenn ich nicht versuche irgendetwas zu tun steben hier Menschen. Somit Löschte ich die Rechte Seite des Anhängers. Nun begann die linke Seite zu Brennen,und ich hielt den Löscher auch darauf. Es Knackte wie Holz in ein Kamin,grässlich.......... Dieses Knacken habe ich heute noch in den Ohren!!!!!!!!!! Für ca 5 Sekunden waren beide Feuerstellen aus,dann aber fingen beide Brandherde wieder an,und die Feuer brannten wieder auf. Einen Löscher hatte ich noch. Diesen riss ich aus der Halterung und begann von vorne. Nun gab es einen Mörderknall und der rechte Vorderreifen ist in die Luft geflogen. Dieser riss einige Teile des Anhängers ab,und einige Teile durchschossen mein Gesicht bzw. verletzten mein rechtes Auge. Ich hielt mein Gesicht,und lief weg. Ich konnte nichts mehr tun.Als ich mich so ca 15 Meter vom Tankwagen entfernt hatte,hörte ich nur,dass der nächste Reifen samt Bremsanlage in die Luft flog. Ich dachte nur,Lieber Gott,lass es keine Toten geben. Die Rettungsdienste kamen um die Ecke,und ich wurde in die Klinik gebracht. Dieses hört sich ellenlang an,spielte sich aber alles innerhalb von 5-7 Minuten ab. Es folgte eine 2 Stündige Augen-OP. Mittlerweile bin ich aus der Klinik raus,den Rest bekomme ich Ambulant hin.
Derzeit geht es mir schon viel Besser, die Sehkraft kommt langsamm zurück,und die Haut normalisiert sich wieder.Nächste Woche möchte ich gerne wieder Arbeiten................... na mal sehen
Natürlich stellt sich die Frage,wie konnte es zu diesem Brand kommen???????
Der ganze Tankwagen wurde am Montag von Spezialisten der Dekra auf Herz und Nieren geprüft. Eine defekte Ölleitung der Vorderachse war der Auslöser. Aus dieser Leitung tropfte Öl auf die heisse Bremsanlage der Vorderachse.
Ja Leute,ich kann Euch nur sagen, dass Unglück schläft nicht,und ich würde gerne soetwas nie mehr erleben.
Nicht auszudenken,wass passiert wäre,wenn 33 000 Lieter Brennstoff nach oben gehen!!!!!!!!!!!!!


Co-Administration Offline




Beiträge: 2.062

16.09.2010 15:11
#2 RE: Gefahrgutunfall am10.09.2010 Zitat · antworten

Hallo Christian, heftiges Erlebnis!
Ich bewundere Deine Umsicht und (im positivsten Sinne)bewiesene Kaltblütigkeit. Du hast durch Deine Handlungsweise viel Leid verhindert.
Für mich bist Du der Held des Tages, und ich freu mich sehr dass Du wieder auf dem Weg der Besserung bist.
Das Ganze ist noch ein Beweis mehr dafür, dass ein promillefreier Schädel einfach besser funzt, allen nützt und vor allem länger lebt!
Gute, möglichst gründliche und vollständige Besserung wünsch ich Dir -und grüß Deine Familie, für die ich mich mitfreu dass es bei aller Dramatik ja doch so relativ glimpflich abging.
Alles Gute,
Ingrid


Gast
Beiträge:

18.09.2010 18:21
#3 RE: Gefahrgutunfall am10.09.2010 Zitat · antworten

Hi Ingrid,vielen Dank!!!! Für Dich auch alles liebe!!!


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